Vielseitigkeit war Trumpf

 

Mit 14 Aktiven war die Schwimm-Vereinigung 1924 so stark wie noch nie zuvor beim diesjährigen Nordwestfälischen Mehr- und Dreikampfpokal in Münster vertreten. Zwei Mitglieder der Bottroper Mannschaft absolvierten den Mehrkampfpokal, bei dem alle Teilnehmer in allen Schwimmarten (Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil) jeweils die 100-Meter-Distanz und zusätzlich die 200 m Lagen absolvieren müssen. Gemäß der DSV-Tabelle werden die erzielten Zeiten der fünf Strecken in Punkte umgerechnet, so dass am Ende der Schwimmer mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt. Ein ähnlicher Modus wird beim Dreikampfpokal verfolgt. Hier müssen alle Aktiven 400 m Freistil sowie zwei 100-Meter-Strecken nach eigener Wahl absolvieren. Auch hier siegt letztlich der Aktive mit der höchsten Gesamtpunktzahl.

 

Im Dreikampf des Jahrgangs 1997 weiblich führte letztlich kein Weg an Céline Dämmer vorbei. Das Nachwuchstalent der SVg, lag nach 100 m Schmetterling und 100 m Freistil aussichtsreich an zweiter Position und vollbrachte dann über 400 m Freistil in 5:24,51 ihr „Meisterstück“. Mit insgesamt 1.179 Punkten setzte sie sich an die Spitze der Gesamtwertung.

 

Ein Kreis schloss sich für Sandrina Schwarze (Jg. 96). Vor zwei Jahren absolvierte sie bei diesem Wettkampf ihre erste Meisterschaftsteilnahme überhaupt. Dieses Mal stellte sie eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sich auf dieser Ebene etabliert hat. Nach ihren Starts über 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil sicherte sie sich mit 1.104 Punkten die Vizemeisterschaft.

 

Gleiches gelang auch ihrer jüngeren Schwester Dana (Jg. 98). Bei etlichen Starts in den letzten Monaten musste sie sich mit dem „undankbaren“ vierten Platz genügen. Bei dieser Veranstaltung platzte jedoch der Knoten, so dass nach ihren Starts über 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil mit 804 Punkten ebenfalls die Vizemeisterschaft gesichert war.

 

Fünf Mal ging Philipp Demler (Jg. 99) im Rahmen des Mehrkampfpokals an den Start. Am Ende sammelte er 809 Punkte und sicherte sich damit ebenfalls die Vizemeisterschaft.

 

Einen in dieser Form nicht erwarteten Auftritt zeigte Marcus Heidenhof (Jg. 93), der nach dreiwöchiger Trainingspause nach einem Verkehrsunfall erst in der Woche vor der Meisterschaft wieder ins Wasser steigen konnte. Nach seinen Starts über 100 m Rücken, 100 m Freistil und 400 m Freistil erschwamm er sich mit 1.371 Punkten ebenfalls den Vizetitel seines Jahrgangs und belegte mit dieser Leistung den vierten Platz in der offenen Wertung.

 

Eindrucksvoll meldete sich Marjona Lewandowsky (Jg. 91) zurück. Zuletzt noch massiv von Schulterproblemen eingeschränkt erschwamm sie sich über 100 m Schmetterling, 100 m Freistil und 400 m Freistil letztlich mit 1.433 Punkten den Vizetitel der Juniorenklasse. In der offenen Wertung reichte es damit zum fünften Platz.

 

Ihre Vielseitigkeit bewies Paula Menker (Jg. 99) im Rahmen des Mehrkampfpokals. Mit insgesamt 889 Punkten verpasste sie nur knapp den Sprung auf das Treppchen und belegte den vierten Platz.

 

Knapp am Treppchen vorbei schrammte auch Lukas Thürstein (Jg. 99), der sich nach Starts über 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil letztlich mit 474 Punkten mit dem 4. Platz zufrieden geben musste.

 

Seine Premiere auf Meisterschaftsebene feierte Nikita Grabko (Jg. 96). Bei seinem zweiten Wettkampf überhaupt verblüffte er das Trainergespann mit hervorragenden Leistungen über 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil und sicherte sich mit insgesamt 606 Punkten letztlich den fünften Platz.

 

Ebenfalls Fünfter wurde Alexander Langer (Jg. 93), der sich über 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil insgesamt 1.049 Punkte erschwamm.

 

Den achten Platz in der Gesamtwertung erreichte Lena Weinforth (Jg. 97) mit insgesamt 623 Punkten für ihre Leistungen über 100 m Schmetterling, 100 m Freistil und 400 m Freistil.

 

Exakt 555 Punkte hatte Vera Sporckmann (Jg. 99) nach ihren Starts über 100 m Rücken, 100 m Freistil und 400 m Freistil auf dem Konto, was zum zwölften Platz reichte.

 

Ebenfalls eine „Meisterschaftspremiere“ feierte Samantha Maier (Jg. 99). Mit 513 Punkten erreichte sie nach 100 m Brust, 100 m Freistil und 400 m Freistil letztlich den 14. Platz.

 

Lennart Rother (Jg. 98) schwamm nach 100 m Rücken, 100 m Freistil und 400 m Freistil mit 438 Punkten auf den 19. Platz.