Auf den Punkt genau in Topform
Bei der Nordwestfälischen Bezirksmeisterschaft in Gelsenkirchen präsentierten sich die Aktiven der Schwimm-Vereinigung 1924 in Topform. Wie schon bei den Vorbereitungswettkämpfen bestätigten sie mit etlichen Bestzeiten das Trainingskonzept der letzten Monate.
Einen Paukenschlag landete Marcus Heidenhof (Jg. 93). Im Vorlauf über 50 m Freistil egalisierte er mit seiner Zeit von 0:25,50 bereits den 22 Jahre alten Vereinsrekord von Thorsten Koller und qualifizierte sich damit als Fünftschnellster für das offene Finale. In diesem legte er dann „noch einen drauf“ und wurde in 0:25,40 Dritter und damit auch Halter des neuen Vereinsrekords. Über 200 m Lagen wurde er zudem in der Jahrgangswertung Dritter in 2:36,78, Vierter über 100 m Freistil in 0:57,61 und Fünfter über 100 m Schmetterling in 1:08,49.
Einen weiteren Vereinsrekord stellte Marjona Lewandowsky (Jg. 91) auf. Über 100 m Schmetterling landete sie nach einem verpatzten Start in der offenen Klasse mit ihrer Zeit von 1:13,91 zunächst auf dem achten Platz, rückte durch zwei Abmeldungen dann jedoch noch ins Finale der schnellsten sechs Aktiven auf. Hier nutzte sie dann die Gunst der Stunde und errang mit einer deutlich besseren technischen Leistung in 1:12,57 den fünften Platz und verbesserte damit auch ihre eigene Vereinsbestmarke. Bei den Juniorinnen sicherte sie sich außerdem über 200 m Schmetterling in 2:38,96 den Vizetitel und über 200 m Lagen in 2:42,86 den dritten Platz.
Sein Potenzial konnte auch Philipp Demler (Jg. 99) wieder einmal abrufen. Mit sieben Einzelstarts war er die „Arbeitsbiene“ der SVg-Mannschaft und krönte seine Leistung mit dem Jahrgangstitel über 200 m Schmetterling in 3:43,35. Gleich drei Vizetitel erschwamm er sich über 100 und 200 m Freistil in 1:19,55 bzw. 2:55,65 sowie 100 m Schmetterling in 1:37,80. Jeweils die „Holzmedaille“ sprang über 100 und 200 m Rücken in 1:31,16 bzw. 3:12,01 sowie 200 m Lagen in 3:16,99 heraus.
Den Jahrgangstitel sicherte sich auch Jil Lewandowsky (Jg. 99) über 200 m Schmetterling in 3:45,36, die nach ihrem Sieg bei der Freiwassermeisterschaft im Sommer somit auf Bezirksebene über diese Strecke ungeschlagen bleibt. Über die halbe Distanz sprang in 1:38,41 der siebte Platz heraus.
Knapp am Jahrgangstitel vorbei schrammte Céline Dämmer (Jg. 97) über 200 m Schmetterling und wurde in 3:00,45 Vizemeisterin. Die Bronzemedaille gewann sie über 100 m Schmetterling in 1:21,63. In 1:07,84 wurde sie Fünfte über 100 m Freistil, Platz 13 sprang über 200 m Lagen in 2:56,19 heraus.
Zwei Bronzemedaillen erschwamm Lukas Thürstein (Jg. 99) über 100 und 200 m Brust in 1:48,83 bzw. 3:46,76. Jeweils Siebter wurde er über 200 m Freistil in 3:11,63 und 200 m Rücken in 3:27,34.
Ebenfalls Bronze sicherte sich Denis Gajda (Jg. 90) bei seinem letzten Start in der Juniorenklasse über 100 m Schmetterling in 1:11,49.
Weitere Medaillen gingen an die Masters-Schwimmer. Carina Multhaupt wurde in der AK 30 Zweite über 50 m in 0:39,18 und Dritte über 50 m Freistil in 0:33,53, Marc Lewandowsky gewann Bronze in der AK 35 über 50 m Schmetterling in 0:31,02.
Weitere gute Leistungen erbrachten Dennis Hegemann (Jg. 98), Anna Alicia Kier (Jg. 97), Niklas Kowalski (Jg. 93), Alexander Langer (Jg. 93), Samantha Maier (Jg. 99), Paula Menker (Jg. 99), Lennart Rother (Jg. 98), Dana Schwarze (Jg. 98) und Vera Sporckmann (Jg. 99).
In den Staffeln machte sicher krankheitsbedingte Ausfall einiger Aktiver doch deutlich bemerkbar. Dennoch konnten sich gerade die jüngeren Aktiven behaupten und errangen über 4x50 m Freistil und 4x50 m Lagen mixed in 2:22,46 bzw. 2:47,84 jeweils den dritten Platz. Eine hervorragende Leistung erbrachte auch die 4x50 m Freistil-Staffel in der offenen Klasse. Hier errangen die „24er“ in 1:55,86 den fünften Platz.