SVg 1924 –Teams auf dem Vormarsch
Erfolgreich wie noch nie in den vergangenen drei Jahren beendete die Schwimm-Vereinigung 1924 den diesjährigen Deutschen Mannschaftswettbewerb im Schwimmen (DMS) in der Bezirksklasse. Sowohl das Damen- wie auch das Herrenteam belegte in der Endabrechnung den vierten Platz und erreichte damit die beste Platzierung, seitdem die SVg 1924 vor drei Jahren erstmals nach 15jähriger Abstinenz wieder in diesen Wettkampf eingestiegen ist.
Nach dem Wettkampfmodus müssen die teilnehmenden Mannschaften alle 17 offiziellen Kurzbahnstrecken je zwei Mal belegen (50, 100, 200, 400 und 800/1.500 m Freistil, je 50, 100 und 200 m Brust, Rücken und Schmetterling sowie 100, 200 und 400 m Lagen), wobei ein einzelner Aktiver maximal fünf Einzelstarts absolvieren und dabei nicht die gleiche Strecke wiederholen darf. Die erreichte Zeit wird anhand der DSV-Tabelle in einen Punktwert umgewandelt und aus der Addition der 34 Einzelwerte dann letztlich das entscheidende Mannschaftsergebnis ermittelt.
Insbesondere das Damenteam ließ aufhorchen, konnten die Schwimmerinnen ihr Gesamtergebnis aus dem Vorjahr von 9.825 auf letztlich 11.909 Punkte steigern und sich vom zehnten auf den vierten Platz verbessern. Bemerkenswert ist dabei, dass die Wettkämpfe ausschließlich in der offenen Klasse geschwommen wurden und sich in den Reihen der „24er“ gleich drei Aktive des jüngsten Jahrganges 1999 befanden.
Größten Anteil hatte Marjona Lewandowsky (Jg. 91), die mit ihren fünf Start gleich 2.395 Punkte erschwamm. Herausragend war dabei die Leistung über 800 m Freistil. Ihre Zeit von 9:54,56 bedeuteten 581 Punkte und damit die beste Einzelleistung der Damen.
Ähnlich erfolgreich war Jill Ohlendorf (Jg. 89), die es nach fünf Starts auf 2.246 Punkte brachte. Ihre stärksten Leistungen erbrachte sie über 50 und 100 m Freistil in 0:30,75 bzw. 1:08,11, was 483 bzw. 485 Punkte bedeutete.
Céline Dämmer (Jg. 97) konnte ebenfalls zwei Einzelleistungen mit mehr als 400 Punkten beisteuern. Über 50 m Freistil sprintete sie in 0:31,24 (416 Punkte) und über die Langstrecke von 800 m Freistil erschwamm sie in 11:04,31 416 Punkte. Nach fünf Starts hatte sie insgesamt 1.875 Punkte verbucht.
Mit weitere guten Leistungen trugen Janine Kusch (Jg. 97), Jil Lewandowsky (Jg. 99), Paula Menker (Jg. 99), Dana Schwarze (Jg. 98), Sandrina Schwarze (Jg. 96), Linda Schwoch (Jg. 93), Carina Seipelt (Jg. 88) und Vera Sporckmann (Jg. 99) zum Gesamtergebnis bei.
Das Herrenteam konnte sich im Vergleich zum sechsten Platz des Vorjahres ebenfalls verbessern. Letztlich standen hinter dem vierten Platz 12.078 Punkte zu Buche.
Auf seinen „Spezialstrecken“ 50 und 100 m Freistil schlug Marcus Heidenhof zu. Über die kurze Distanz erschwamm er in 0:26,40 550 Punkte und erzielte über 100 Meter in 0:57,29 den Tageshöchstwert der Bottroper Aktiven mit 582 Punkten. Insgesamt erschwamm er bei fünf Starts 2.374 Punkte.
Drei Mal sicherte Denis Gajda (Jg. 90) mit einer Einzelleistung mehr als 400 Punkte. Über 50 m Schmetterling erschwamm er in 0:30,15 461 Punkte, über 200 m Freistil sprangen in 2:15,61 451 Punkte und über 1.500 m Freistil in 19:37,30 409 Punkte heraus. Letztlich brachte er es auf 2.026 Punkte.
Ebenfalls fünf Mal an den Start ging Jakob Skowranek (Jg. 87). Seine besten Ergebnisse erzielte er über 50 m Brust in 0:35,79 (437 Punkte) und 100 m Brust in 1:17,12 (454 Punkte). Letztlich erschwamm er 1.923 Punkte.
Als weitere Starter verstärkten Philipp Demler (Jg. 99), Martin Döing (Jg. 76), Niklas Kowalski (Jg. 93), Alexander Langer (Jg. 93), Marc Lewandowsky (Jg. 74) und Guido Niermann (Jg. 67) das Team.